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im Gespräch mit Kurt Suttner

„Wie tonal darf neue Vokalmusik sein?“

Dieser etwas provokant formulierten Frage wollen der Komponist Max Beckschäfer und Prof. Kurt Suttner nachgehen. Darf man heute noch Melodien schreiben? Woran liegt es, dass Vokalmusik in ihrer „Avanciertheit“ immer etwas hinter der neuen Instrumentalmusik her-“hinkt“? Tatsache ist, dass die Chor- und Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts häufig nicht so experimentell und avantgardistisch behandelt worden ist wie die Instrumentalmusik.

Max Beckschäfer hat viele Werke für Chor bzw. Solostimme komponiert. Kurt Suttner hat als Leiter des „via-nova-chores“ viel neue Chormusik verschiedener Stile und unterschiedlicher Herkunft uraufgeführt, u.a. auch einiges von Beckschäfer.


Live erklingen

„Lichte Gedanken“ für Klavier (2007, In memoriam Martin Schönweitz)
daraus die Sätze
1. Allegretto leggiero
3. Grave e pesante
5. Vivo
7. Lento ma inquieto9. Allegretto
10. Molto calmo

Klavier: Andreas Skouras

„Venezianische Madrigale“ für Countertenor und Streichquartett (2009)
nach altitalienischen Liebesgedichten

1. O primavera
2. Partita dell‘Amata
3. Sospiro della sua Donna
4. Bella mano veduta
5. Guerra di baci
6. Cari baci
7. Vasto mar

Countertenor: Franz Vitzthum

Arnulf-Streichquartett, Regensburg
Johannes Plewa (Violine 1), Angela Mayer (Violine 2), Caroline Dieluweit (Viola), Stella Hockemeyer (Violoncello)

Eintritt: Euro 10,- / erm. 7,-

Reservierung: 089 / 18910788

Ort: Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsplatz 1, 81539 München
U2, S3, S7, Tram 27, Bus 54, 139, 144, 220 / Haltestelle Giesing

 

Mittwoch 9. März 2011, 20 Uhr
verhört? Komponisten im Gespräch
Max Beckschäfer