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Schicht um Schicht = Musikgeschichte?
Rudi Spring im Gespräch mit Miriam Stumpfe, Live-Musik

Originalwerk, Verarbeitendes Werk, Bearbeitung: im Schaffen des Münchner Komponisten Rudi Spring schillern die Zuordnungen und fließen ineinander. Es vergeht kein Tag ohne intensive Begegnung und schöpferische Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition, denn Rudi Spring ist auch Pianist – ein ausgezeichneter und permanent aktiver, sei es als Solist, Kammermusiker oder Liedbegleiter. Sein Repertoire reicht von ca. 1720 bis 1945, eine weite Zeitspanne. Dem dort herrschenden 12-temperierten (Tasten-)Tonsystem versucht der Komponist Rudi Spring konsequent immer wieder eine Musik entgegenzusetzen, die mit dem mikrotonalen Reservoir der Naturtonreihe korrespondiert: ein Kontrapunkt – auch das ein mögliches Motto dieses Gesprächskonzertes.

Live gespielt werden u.a.:
Neumondgesichte – Eine Folge deutscher Volkslieder (2008)
Telemann-Variationen für Violoncello und Klavier (2005)
„In der Löwengrube“ für Violoncello solo (2000)
5 Invokationen für Naturtonhackbrett (1989 – 96)

Salome Kammer – Stimme
Jessica Kuhn – Violoncello
Birgit Stolzenburg – Naturtonhackbrett
Rudi Spring – Klavier

Eintritt: Euro 10,- / erm. 7,-
Reservierung: 089 / 18910788

Ort: Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsplatz 1, 81539 München
U2, S3, S7, Tram 27, Bus 53, 139, 144, 220 / Haltestelle Giesing

 

in Kooperation mit Mittwochs Kunstbahnsteig www.kunstbahnsteig.de
mit Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München



 

Mittwoch 21. Oktober2009, 20 Uhr
verhört? Komponisten im Gespräch
Rudi Spring